Inline-Skaterhockey

Bereits Anfang der 80er Jahre wurde in Deutschland organisiert Skaterhockey (auf Rollschuhen) betrieben. 1995 kamen erstmals Inlineskates zum Einsatz. Das führte zwei Jahre später zu einer Umbenennung der Sportart in Inline-Skaterhockey.

Gespielt wird in einer dem Eishockey ähnlichen Ausrüstung, auf Inlineskates, mit Eishockeyschlägern und einem speziellen, orangefarbenen Hartkunststoffball (leichter als ein Eishockey-Puck).

Neben der geringeren Anzahl an Feldspielern unterscheidet sich diese Hockey-Variante vom Eishockey vor allem dadurch, dass es kein Abseits und Icing (unerlaubter Befreiungsschlag bzw.Weitschuss) gibt.

Offizielle Spielstätten sind Turnhallen mit flächenelastischen Schwingböden, abgetaute Eishockeyanlagen und Anlagen mit Kunststoff-, Beton- oder Feinasphaltflächen.

Eine Mannschaft besteht aus mindestens einem Torhüter (Goalie) und vier Feldspielern; in unbegrenztem Wechsel dürfen bis zu 18 Spieler (16 Feldspieler und 2 Torhüter) eingesetzt werden.

Ein Spiel dauert maximal 3 x 20 Minuten, wobei nicht bei jeder kurzen Unterbrechung, anders als beim Eishockey, die Zeit angehalten wird (Ausgenommen hiervon sind die Spiele der 1. und 2. Bundesliga).

Ein Ligaspiel wird von zwei Schiedsrichtern geleitet; zwei Zeitnehmer betreuen die Uhr und die Strafbänke. Es gibt zwei, fünf und zehn Minuten Strafen sowie den Platzverweis.

Ähnlich wie beim Eishockey gilt ein regelgerechter Körpereinsatz als "normale Härte", im Unterschied zum Inlinehockey.

Im Inline-Skaterhockey werden nationale und internationale Meisterschaften (unter dem Dach der IISHF) ausgetragen.